Donnerstag, 6. August 2015

Au Pair





Am Samstag geht es los. Noch 2 Nächte. Dann fahre ich zu meiner Gastfamilie und werde meine Arbeit antreten. 300 Euro pro Monat ist mein Verdienst und 11 Monate Holland genießen, die Luft, die Natur und die Menschen!
Selbstverwirklichung. Wenn ich dort bin, werde ich wohl wieder regelmäßiger schreiben. Es stehen noch 3 Buchrezensionen aus (hab doch nicht aufgehört zu lesen!).

Ich freue mich auf Holland, aber hab auch viel geweint die letzten Tage deswegen. Die letzten 2.5 Wochen war ich bei meinem neuen Freund, hab dort gewohnt und die Zeit mit ihm verbracht. Wir machen zusammen Musik, Sport, gehen aus, reden und kuscheln, kochen abundzu zusammen oder füreinander. Ich habe dort abgenommen lustigerweise. Hatte keine FAs.
Er ist aber auch der Grund, warum ich irgendwie nicht gehen will. Er ist nun in Portugal und ich werde nach Holland verschwinden. Wenn's gut läuft, sehen wir uns im September wieder. Wenn nicht, erst Oktober. Ich vermisse ihn jetzt schon, wo er nur im Urlaub mit seiner Familie ist. Wie wird das über die nächsten 4-5 Wochen werden :(

Dafür merke ich aber, dass ich Freunde habe. Vor ein paar Tagen hab ich mich mit S. getroffen, vorgestern war ich dann noch kurz am See 2 Freunde treffen und mich verabschieden. Heute kommt noch ein Kumpel mit dem ich Ofenkäse essen werde (ist ein Insider zwischen uns xD) und morgen kommt meine beste Freundin vorbei, um sich zu verabschieden. Wir haben uns ewig nicht mehr gesehen! Aber trotzdem ist sie immer da, wenn was ist. Manchmal vergesse ich das. Ich muss sie mal nach Skype fragen oder nach ihrer Adresse. Mit dem Bus könnte ich hinfahren/hinlaufen, aber die konkrete Adresse weiß ich gar nicht so genau :D Und Whats App hat sie nicht. Eine andere Freundin ist gerade in Köln auf der Gamescom, aber meinte, es sei so schade, dass wir uns nicht mehr treffen konnten. Ich bin hier wohl nur halb so einsam wie ich dachte. Jetzt, wo es mir seit Wochen wesentlich besser geht, werde ich auch gefragt, ob ich kommen mag und mit einem Lächeln begrüßt. Das ist schön!

Ich hoffe, dass ich in Holland auch Freunde finden werde. Bin ja nicht soo kontaktfreudig in neuen Umgebungen bzw. falsch. Bin einfach nur sehr schüchtern, aber freue mich, angesprochen zu werden.

Wenn ich Freunde finde und paar Mal die Woche abends ausgehen kann, bin ich glücklich. Geselligkeit ist wohl das einzige, was ich brauche. Sonst geh ich total ein.

Holland, ich komme. Bis bald und freut euch auf die Buchrezensionen, eins davon war echt cool ;)

Sonntag, 12. Juli 2015

Umbruch






Ich habe mein Abitur. Ich habe meinen Wunschschnitt mit dem Aufwand, den ich mir gewünscht habe. 1,9. Kein schlechter Schnitt, hab wahnsinnig Musik während dem Abitur gemacht, war manchmal mehr Musiker als Schüler.
Bei meiner Abschlussfeier hab ich geweint und mich bei 2 meiner Lehrer bedankt für die Unterstützung: Meine Tutorin, die sich immer und immer wieder mit mir getroffen hat, mir eine E-Mail geschickt hat, in der sie gefragt hat, ob alles okay ist, ob ich Hilfe brauche, wenn sie merkte, dass ich nicht in der Schule war. Meine Musiklehrerin, die mich immer still unterstützt hat, die immer wieder gesagt hat, dass ich das kann, dass ich meine Sache gut mache und die mich 2x Heim gefahren hat, weil sie nicht wollte, dass ich nach Hause laufe.
Meine Musiklehrerin hat mir an dem Abend gesagt, wie stolz ich sein kann, dass ich durch meine Schulzeit gekommen bin, trotz den familiären Problemen, dass sich mein Vater wenig um alles gekümmert hat, dass ich Ärger mit Lehrern wegen Geld hatte und dass ich trotzdem mit 1,9 von der Schule gehe. Dass ich mich melden soll, wie es mir ginge, ihr noch ein Bild von mir schicken solle.
Meiner Tutorin hab ich gesagt, dass ich sehr froh bin, dass sie immer geholfen hat, dass ich ohne sie wohl mein Abitur abgebrochen hätte letzten Winter. Ich hab geweint, weil mir diese 2 Lehrer so unendlich viel bedeuten, vor allem ihre Worte und Taten. Weil ich jetzt ohne diese Unterstüztung bin, wie ich dachte, aber das stimmt nicht. Beide haben mir gesagt, ich solle mich melden und meine Tutorin frug sogar nach einem Treffen nach dem Abitur. Ihr werde ich heute noch schreiben.

Bei meiner Abitursfeier waren meine Eltern dabei und mein neuer Freund. Ich bin mit P. nun seit gut über einen Monat zusammen und bald wird es eine Fernbeziehung sein.

Ich werde auch am 8. August nach Holland gehen und dort das Oppas für ein Kind sein. Ich bin sehr aufgeregt und manchmal hab ich große Angst davor. Es ist nicht einmal mehr ein Monat.

Ebenfalls steht der Sport und mein Gewicht im Vordergrund. Am 13. September werde ich 16 km laufen: Bridge to Bridge in Arnheim.
Ich wog nach dem ganzen Abikram, 70.8 kg. Heute hatte ich 68.8 kg nach einem 10.6 km Lauf.


Mein Freund macht auch sehr gerne Sport. Wenn er seine Klausuren rum hat (er studiert), fangen wir einen 10 Wochenplan an, der er gerne macht und ich mache zur Motivation mit. Allerdings ne Stufe leichter als er :D Paralell trainiere ich auf meinen 16 km-Lauf hin.


Ich schätze es läuft. Meine FAs werden weniger, aber ich esse auch mehr über den Tag. Vlt ist das die Lösung? Hatte diesen Monat nur 2 FAs. Das ist sehr wenig für mich. Vlt werde ich stolz sein können auf das, was ich geschafft habe. Irgendwann in naher Zukunft.

Wenn ich in Holland bin, werde ich übrigens wieder mehr bloggen ;)

Montag, 15. Juni 2015

Ich bin meine eigene Titanic

Sitze hier
Esse 100 gr Schokolade, mehr ist nicht da
Höre I loved you on this day von April Rain
Warte auf die Tränen
Enttäuschung, Trauer

Ich habe die Abiturfeier am Freitag und meinen Vater ausgeladen. Es ging um etwas banales, was mir wahnsinnig wichtig war. Eine Frisur von der Mutter meines Freundes. "Unnötige Fahrerei"
Wieso kann mein Vater nicht wenigstens einmal in meinem Leben unnötig durch die Weltgeschichte fahren für mich?

Jetzt weine ich.

Aber ich habe mir gesagt, ich nehme Menschen mit, denen ich auch wichtig bin. Und ich meinem Vater nicht so wichtig bin, dann nehme ich ihn auch nicht mit.
Mein Freund und meine Mutter werden mitkommen. Mein Vater nicht.

Ich bin erstaunt über mich selbst, über meine Rigorosität und meine Sturheit.

Mittwoch, 10. Juni 2015

Essstörung vs Halbmarathontraining oder auch Leben


Ich möchte den Post heute der Essstörung widmen. Derzeit lebe ich recht normal. Jedoch hält mich das nicht ab zu fressen. Fressattacken. Die meisten Essgestörten kennen sie, diese teuflischen kleinen viel zu großen, unkontrollierbaren Mahlzeiten, die einem das Leben erschweren. Auch mich verfolgen sie immer noch, obwohl ich ausreichend essen, obwohl ich kein Untergewicht oder unteres Normalgewicht habe, obwohl ich einen geregelten Alltag führe.

Ich rede nicht von einer ungeplanten Mahlzeit, ein paar Stück Obst zu viel. Ich rede von 1 Pizza Calzone (950kcal), Haferbrei mit Beeren (432kcal), 400 gr Smatieähnlichen Dingern (1872kcal) und noch 100 gr Kekse (520kcal). Das macht: 3774 kcal in einer geringen Zeit, eine "Mahlzeit", gestopft. Der Bauch wölbt sich, laufen ist kaum möglich, ewig liegen, auf dem Rücken, tut der Bauch weh, wird auf den Bauch gedreht. Schreckliche Zeit danach.
Ich könnte kotzen. Ich könnte Abführmittel nehmen. So wie ich es oft gemacht habe vor einem guten Jahr. Ich will es aber nicht.

Und trotzdem steht an diesem Tag das Lauftraining an. 5 km. Du kannst dich kaum bewegen, sollst aber laufen gehen. Gibt du der Essstörung nach und bleibst liegen oder kotzt oder gehst du mit Schmerzen laufen und wirst vielleicht abbrechen oder auf dem Weg kotzen müssen?

Ich hab mich für zweiteres entschieden. Mit jedem Mal, das ich liegen bleibe, gebe ich der Essstörung macht über mich. Ich habe gemerkt, dass ich trotzdem laufen kann, dass ich Herr meiner Selbst bin und dass ich diszipliniert sein kann.

Dass ich die Dinge im Griff habe.
Das war nämlich der Auslöser für die Fressattacke, das Gefühl, dass mir alles aus den Händen entgleitet.


Das Bild sagt, dass es an der Zeit sei, auf die Essstörung wütend zu sein. Ich denke, dass es der falsche Ansatz ist. Es ist Zeit auf die wütend zu sein, die für die Wut Schuld sind. Die Fressattacke ist die Folge, dass ich den Menschen, die mich wütend machen, zu viel Macht über mich gebe, die ich eigentlich nicht abgeben will.

Also habe ich heute etwa 4600 kcal zu mir genommen und war gerade mal 37:38 Min laufen. Da ist nichts ausgeglichen. Mir ist immer noch schlecht.

Aber ich bin trotz Fressattacke laufen gewesen und habe mir gezeigt, dass ich die Kontrolle auch durch das Laufen hätte holen können, wenn mir das zuerst eingefallen wäre.

 

Montag, 8. Juni 2015

Fortschritt: Halbmarathon IV

Halbmarathon (Volkslauf): 27. September 2015
Lauftage: Di, Do und So oder Mo, Mi und Sa; je nach Woche
Woche: 5/20
Gelaufen: 42 km /448 km
Lauf: 12/63

Zahlen:
Größe: 1.68 m
Gewicht: 69,6 kg (-500 gr)
BMI: 24.65

Maße:
Taille: 72 cm
Hüfte: 103 cm (-1 cm)
Beine: 63,5 cm
Arme: 29 cm

Bestzeiten (von allen Läufen):
2,2 km: 7:06 min/km
3,2 km: 6:43 min/km 
4,0 km: nicht gemessen
5,0 km: 7:33 min/km

Ich war 3x in der Woche laufen und hab bisschen Krafttraining noch gemacht. Diese Woche kommt noch ein bisschen mehr Krafttraining dazu!

Donnerstag, 4. Juni 2015

Und was hast du nach dem Abitur vor?


Das ist die Standardfrage. Was kommt danach? Was passiert, wenn man das Abiturzeugnis in der Hand hält? Und, was ist, wenn ich noch nichts habe?

Ich werde das immer häufiger gefragt. "Lisa, was machst du eigentlich nach dem Abitur?"
Ich verliebe mich und gehe ins Ausland. Das ist eine blöde Kombination.

Nein, mal ehrlich. Ich schreibe derzeit mit Familien in Schweden, Norwegen, Finnland, Holland und Großbritannien um eine zu finden, die mich als Au Pair nimmt. Heute Abend skype ich mit einer Familie aus den Niederlanden. Dann muss ich noch den Norwegern zurückschreiben.
Mein Plan ist also das Ausland während ich mich in den letzten paar Wochen verliebt habe. Echt ungeschickt, aber naja, ich will ganz unbedingt ein Jahr weg. Neues Leben, neues Ich, neue Herausforderungen, neue Sprache, andere Kultur, andere Familie, neues Instrument zum lernen (Gitarre), ein Jahr mich um mich kümmern. 

Und dann? Dann schaue ich weiter. Studieren wird es sein.  Die Frage bleibt, was es sein wird, aber dafür habe ich dann Zeit. Ernährungswissenschaft, Sportwissenschaft, Schulmusik, Komposition, Psychologie, Soziologie oder Medizin. Psychologie udn Medizin geht nur im Ausland. Also mal schauen, was auf mich zukommt. Wie es mir woanders gefällt. 

Hast du manchmal Angst?
Ja, habe ich. Ich habe unendlich große Angst, all meine Freunde hier "zurückzulassen". Mein Zuhause zu verlassen und "arbeiten" zu müssen. Ich habe Angst zu versagen, aber andererseits: Wer nicht wagt, der nicht gewinnt.

Also suche ich weiter bis ich etwas finde. Ich werde schon irgendwo ankommen.

Dienstag, 2. Juni 2015

Fortschritt: Halbmarathon III

Das Update nach der 3. Woche:

Halbmarathon (Volkslauf): 27. September 2015
Lauftage: Di, Do und So oder Mo, Mi und Sa; je nach Woche
Woche: 4/20
Gelaufen: 29,4 km /448 km
Lauf: 9/63

Zahlen:
Größe: 1.68 m
Gewicht: 70,1 kg (nach einem Fresstag; gestern: 69,1 kg)
BMI: 24.83

Maße:
Taille: 72 cm (-1 cm)
Hüfte: 104 cm
Beine: 63,5 cm (-0,5)
Arme: 29 cm

Bestzeiten:
2,2 km: 7:06 min/km
3,2 km: 6:43 min/km 
4,0 km: nicht gemessen
5,0 km: 7:33 min/km

Den Lauf von heute hab ich gar nicht dazu gezählt.
Bin im Mai 29,4 km gelaufen :) Dazu fange ich nun HIT-Training wieder an, um Muskeln aufzubauen außerhalb der Beine und damit auch eine bessere Laufhaltung zu bekommen.

Dienstag, 26. Mai 2015

Kerle


Ich weiß noch nicht so genau, wie ich anfange.

Hab ich erwähnt, dass ich 2 Typen date im Moment? Einer davon ist mega lieb, der andere sagt mir nicht so zu, was das Tiefere anbelangt, was ich ihm aber auch noch sagen muss.

Nun mit dem anderen war ich gestern klettern. Wir sind alles geklettert bis auf den schwarzen Parkour. Danach waren wir am Turmberg spazieren und sind anschließend zu ihm gefahren. Dort habe ich seine Eltern kennen gelernt, die mega lieb sind und mit seiner Familie zu Abend gegessen. Er schlug vor einen Film zu schauen, was wir dann auch taten: Cabin in the woods. Yeah, ich und Horror/Gruselfilme xD Naja, schlussendlich haben wir bisschen gekuschelt, was echt schön war. Anschließend hat er mich nach Hause gefahren, stieg aus und gab mir ein Kuss und hat mir gesagt, dass er mich echt ziemlich gerne hat.

Bisschen verwirrt bin ich schon, weil er sonst echt schüchtern ist, aber es ist doch irgendwie total schön. Ich freue mich immer, ihn wiederzusehen. Am liebsten hätte ich gestern übernachtet, weil ich gar nicht Heim wollte.

Mein Ex-Freund ist immer noch extrem eifersüchtig. Nach meinem Geburtstag bekam ich einen kleinen Brief, dass ihn das tatsächlich stört, dass ich mit anderen Männern kuschel und mich treffe. Ihn verletzt das. Aber mal ehrlich: Er hat 3x mit mir Schluss gemacht und kapiert erst jetzt, was er an mir hatte. Okay, aber leider zu spät. Ich finde es schade, dass es erst so spät kam, aber ich habe einfach keine Lust ständig der Lückenfüller zu sein und dass dann mit mir Schluss gemacht wird, wenn irgendeine daher kommt und ihm schöne Augen macht. Da hat er Pech gehabt und teilweise nervt es mich schon richtig, dass er ständig fragt wegen dem anderen. Das ist nicht ein Bier. Ich bin ihm keine Rechenschaft schuldig und vor allem bin ich nicht untreu. Ich bin schließlich frei.

Der einzige Punkt zu P. ist, dass ich ihm noch nichts über meine "Problemchen" gesagt hat: Dem Selbstverletzten, dem gestörten Essverhalten und den Stimmungsschwankungen. Ich weiß nicht, ob ich das tun muss, weil eigentlich will ich nicht. Seit 8 Monaten habe ich mich nicht mehr selbstverletzt und momentan läuft es mit dem Essen auch ganz okay. Warum dann so tun als wäre das ein großer Teil von mir? Ich will nicht, dass es ein großer Teil von mir ist!

Fortschritt: Halbmarathon II





Das Update nach der 2. Woche:

Halbmarathon (Volkslauf): 27. September 2015
Lauftage: Di, Do und So oder Mo, Mi und Sa; je nach Woche
Woche: 3/20
Gelaufen: 21 km /448 km
Lauf: 7/63

Zahlen:
Größe: 1.68 m
Gewicht: 69,7 kg
BMI: 24.69

Maße:
Taille: 73 cm
Hüfte: 104 cm
Beine: 64 cm
Arme: 29 cm

Bestzeiten:
2,2 km: 7:06 min/km
3,2 km: 6:43 min/km 
4,0 km: nicht gemessen

So jetzt noch eine kleine lustige Begebenheit zum 4 km Lauf letzten Samstag. Ich wollte mit einer Freundin zusammen laufen gehen, die Inliner fahren wollte neben mir. Nach gut 1 km hat sie beschlossen doch lieber zu laufen: So weit so gut. Nun hatte sie aber einen Rucksack dabei, in den die Inliner nicht einmal beide reingepasst haben. Damit sie überhaupt annähernd die 4 km schafft, sie war davor noch nicht laufen, hab ich den Rucksack mit einem Inliner drin auf den Rücken genommen und einen Inliner in die Hand.
Ich hätte nicht gedacht, dass ich so joggen gehen kann, aber es ging, sogar ziemlich gut. Ich hätte nicht gedacht, dass ich das schaffe. War ziemlich cool. Sämtliche Radfahrer haben uns belächelt, als sie so an uns vorbei gefahren sind. 2 Mädchen die joggen, wobei sie Inliner dabei haben xD

Montag, 18. Mai 2015

Fortschritt: Halbmarathon


So hier ein kleines Update nach der ersten Woche:

Halbmarathon (Volkslauf): 27. September 2015
Lauftage: Di, Do und So oder Mo, Mi und Sa; je nach Woche
Woche: 2/20
Gelaufen: 7,6 km /444 km
Lauf: 3/63



Zahlen:
Größe: 1.68 m
Gewicht: 69,5 kg
BMI: 24.62

Maße:
kommen irgendwann noch

Bestzeiten:
2,2 km: 7:06 min/km
3,2 km: 7:27 min/km

Ich bin ne lahme Ende, ich weiß :D Aber ich hab eben so angefangen und weiß, dass ich schon Bestzeiten von 5:53 min/km hatte bei einem 30 Minuten Lauf.

Dienstag, 12. Mai 2015

21,0975 km: Halbmarathon





Das Bild beschreibt genau, auf was für eine Einsicht ich hoffe.
Ich habe immer noch einen Satz im Kopf: Bist du nicht etwas zu dick für einen Halbmarathon? 
Das hat reingehauen. Ich habe letztes Jahr schon einmal begonnen, für einen zu trainieren, aber das hat mich sehr verletzt.

Aber jetzt geht es noch einmal daran. Der Termin steht, der Plan steht. Jetzt ist da nur ein Widerstand: Ich selbst. Und das sollte doch zu schaffen sein. Einen 10 km Lauf habe ich ja letztes Jahr gemacht.

Und nun etwas zur Gewichtssache. Ich denke, ich werde im Rahmen dessen wieder Zahlen posten. Einfach um zu zeigen, dass auch "fette" einen Halbmarathon schaffen und joggen gehen können!

Halbmarathon (Volkslauf): 27. September 2015
Lauftage: Di, Do und So oder Mo, Mi und Sa; je nach Woche
Woche: 1/20
Gelaufen: 2.2/444 km
Lauf: 1/63

Zahlen:
Größe: 1.68 m
Gewicht: 70,5 kg
BMI: 24.98

Maße:
bald verfügbar

So und wer meint, ich sei zu dick für einen Halbmarathon:
Ich will nicht als erste durch das Ziel, mein Ziel ist auch keine Rekordzeit für Profiläufer und so. Ich möchte einfach diese Strecke vollständig durchrennen (!) und atmend in das Ziel kommen. Möglich unter 2:20:00; Aber auch wenn es mehr ist, kann ich damit leben.

Montag, 4. Mai 2015

Der Baader-Meinhof-Komplex - Stefan Aust





Klappentext:
Der Baader-Meinhof-Komplex" ist zu einem Klassiker der jüngsten Zeitgeschichtsschreibung geworden. Für diese wesentlich erweiterte und aktualisierte Ausgabe hat Stefan Aust die seit dem Fall der Mauer aus Stasi-Archiven verfügbaren Unterlagen, interne Polizeipapiere und die Aussagen inhaftierter Beteiligter an der Schleyer-Entführung in seiner Chronik des "Deutschen Herbstes" eingearbeitet. So wurde dieses historische Protokoll in wichtigen Teilen um die Perspektive der Täter ergänzt.
Quelle: Amazon

Allgemeins:

Kosten: ???
Seiten: 592 Seiten
Form: 5 große Kapitel mit Unterkapiteln

Meine Meinung:
Ich habe jetzt sehr lange für das Buch gebraucht, einfach weil viel um die Ohren habe und bin nun endlich fertig. Es war wirklich sehr interessant, da wir in der Schule das Thema nur angerissen haben. Anschließend hab ich mir das Buch in der Bibliothek ausgeliehen und nun durchgelesen.
Es ist wahnsinnig umfassend, was die Thematik betrifft. Jedoch muss man bedenken, dass das Buch von 1989 ist, d.h. keine neusten Erkenntnisse, falls es diese überhaupt gibt, enthält. Gerade für mich war das sehr spannend, weil mein Vater von den Kontrollen und allem erzählen konnte während dieser Zeit und ich mir diese Form von Terrorismus so in Deutschland überhaupt nicht vorstellen kann. Es ist sehr verständlich geschrieben, aber eben auch sehr informativ.

4/5 Punkten
 

Sonntag, 3. Mai 2015

Start meiner eigenen Challenge: completed





3. Mai: Gewicht: keine Ahnung
Nahrung: keine Ahnung von Kalorien

Sport:
1. Mai: 11 km Radfahren (30 Minuten)
2. Mai: 43 Min. Workout von Fitness Blender (HIIT, Beine, Abs), 19.6 km Radfahren
3. Mai: 11.6 km Radfahren (30 Minuten), 38 Min. Workout (Warm Up, Lifting, Stretching)

Passt würde ich sagen.
Radfahren: 42.2. km / 300 km
Joggen: 0 km / 50 km
Sporttage: 3/31

Und weiter geht es morgen! Ich bin motiviert! Die ersten 3 Tage sind geschafft und mir geht es so viel besser mit Sport.
Den ersten Vorteil merke ich jetzt schon: weniger aufgebläht und ich trinke automatisch mehr.

Freitag, 1. Mai 2015

Mai: Planung


Der Mai ist auch schon da mit einem verregneten Tag der Arbeit. Ich war zelten von gestern auf heute und bin dementsprechend durchgefroren. Da sind auch paar Dinge passiert, die nicht so dolle waren, aber trotz dem Wetter war es überwiegend schön.

So hier kommt also meine Planung:
300 km Radfahren: 11/300
50 km Laufen/Joggen: 0/50
31 Tage am Stück Sport: 1/31

5. Mai: letzte Klausur in meinem Leben
8./9. Mai: Konzerte
16. Mai: 18er
18.-22. Mai: Praktikum???? (hab noch keins)

Bücher:
- "Der Bader-Meinhof-Komplex" fertiglesen
- "Romeo und Julia auf dem Dorfe"
- "Traumlieder"
- Buch über soziale Missstände (hab den Titel gerade vergessen^^)

Donnerstag, 30. April 2015

Selbstwertgefühl

“Selbstwertgefühl ist nicht alles. Aber wenn du kein Selbstwertgefühl hast, hast du nichts.”
- Gloria Steinem, amerikanische Schriftstellerin

Ja, so sieht das wohl aus mit dem Selbstwertgefühl. 

Wir sprechen häufig von selbstbewussten oder schüchternen Menschen, von lauten und stillen. Und vieles hängt häufig mit dem Selbstwert zusammen, auch bei mir.

Ein kleines Beispiel:
Die Monate, in denen ich mit einem guten Selbstwertgefühl aufstehe, gehöre ich immernoch zu den Stillen, aber ich bin offener, lächle, gehe auf Menschen zu, weil ich es mich traue. 
Ist nahezu kein Selbstwertgefühl vorhanden, verstecke ich mich, isoliere mich, gehe nicht mehr aus.

Das Selbstwertgefühl setzt sich aus zwei Kompenenten zusammen:
a) dem Selbstbild und b) der Interaktion mit der Umwelt.

Hier eine kleine oder größere Grafik:
Hier sieht man, dass das Selbstbild sich aus dem Glaubensätzen, den Prägungen und dem inneren Dialog zusammen setzt. Die Interaktion findet sich in der Körpersprache, dem Tonfall und der Wortwahl wieder.

Aber was heißt das konkret?

Das Selbstbild ist beeinflussbar, genauso die Interaktion, wenn man mutig ist. Ich denke aber, dass das Selbstbild die Interaktion mit der Umwelt bestimmt und auch den Selbstwert.

Deswegen fand ich diese Grafik passender:


 Hier sieht man eher, dass das Selbstbild und die Gesellschaft den Selbstwert beeinflusst. 
Ich denke, Denkmuster, Erfolge bzw. Misserfolge und Erziehungen ergeben sich quasi von selbst.

Ich möchte daher kurz zur Identitätsfindung kommen. In der Pubertät kämpft man ja doch mit vielen Themen. Die Preisfrage: Wer ist man selbst? wird alle paar Monate neu beantwortet und man wundert sich manchmal, wie man vor einem halben Jahr noch zu gewissen Themen stand. 
Die Zeit ist schnell, Erwartungen werden gestellt, man lebt nicht mehr nach den eigenen undefinierten Wünschen, Misserfolge häufen sich oder Erfolge werden als solche angenommen, die Umwelt ist wichtiger als sie es sein sollte. Es gibt sicherlich Menschen, die mir widersprechen, aber ich denke, Pubertät ist ein einziger Kampf um das Überleben.
Überall Mobbing, Wut, Gewalt, Verzweiflung und dazwischen irgendwie genauso viel Enthusiasmus, Freude, Spaß, Feiern; daneben Lernen, die Familie annehmen, sich um Freunde kümmern, Hobbys ausleben.
Natürlich bleibt da wenig Zeit um sich selbst zu finden: Identitätsfindung. 

Wer diese Jahre durchhält und erkennt, wer er selbst ist, hat viel gewonnen. Aber es bleibt trotzdem nur ein Teil des Selbstwerts. 

Es gibt einen amerikanischen Psychologen, der die "6 Säulen des Selbstwertgefühls" aufgestellt hat.




Da steckt viel drin, von dem ich selbst überzeugt bin:

Du hast dein Leben in der Hand! 

Natürlich passieren Dinge im Leben unvorhergesehen, ungeplant und spontan, sowohl Gutes als auch Schlechtes, aber du bist in der Lage selbstständig darauf zu reagieren, Position einzunehmen und dich für dich einzusetzen! Mach das beste aus deiner Situation!

Du bist kein Opfer solange du dich nicht zu einem machst!

Du bist deinem Leben und dir selbst nicht ausgeliefert, so einfach ist das. Du darfst äußern, was du willst und was dich stört. Eine gesunde Portion Egoismus und Selbstreflektion ist hier angebracht und wünschenswert.

Ziele setzen!

Nur so kannst du Erfolge erzielen. Sie sollten realistisch sein, alles andere ist Enttäuschung pur, die an deinem Selbstbild kratzt. Aber vergiss trotz allem nicht: 
Risiko ist manchmal besser als immer nur das gleiche wie am Vortag zu machen, weil du weißt, dass du das kannst.

 

Mittwoch, 29. April 2015

Egozentrik und Selbstverliebtheit


Ich möchte heute die subjektive Seite des Selbstwerts betrachten, aus eigener Erfahrung und einer Gegebenheit, die heute passiert ist.

Zu erst ein paar Bedeutungen:
egozentrisch: (nur) an sich denkend; sich selbst im Mittelpunkt sehend; egozentrisch ist eine Person, die alle Ereignisse nur von ihrem Standpunkt aus bewertet (Wikipedia)
selbstverliebt: von sich selbst angetan und naiv um sich selbst kreisend (Duden)
narzistisch: übersteigert in sich selbst verliebt, auf sich selbst bezogen (Duden)
egoistisch: selbstsüchtig, eigennützig (Duden)

Alles negative Bezeichnungen, wenn man an sich selbst denkt. Wen wundert es da, dass es schwer ist, sich selbst zu loben?

Lobt man sich, ist man sofort selbstverliebt und eingebildet. Zumindest wenn man dies verbal tut. Zu sagen, dass ich etwas gut gemacht habe, war nahezu ein Verbrechen in meinem Leben: Das ändert sich jetzt.

Wie ihr schon erfahren habt, ist mit meinem Freund Schluss. Naja, warum ich mich mit dem Thema beschäftige, ist recht einfach zu erklären. Er hat mir zwei Jahre erzählt, ich könne nichts und solle doch mal an mich glauben. Ein extremer Widerspruch für mich. Aber auch er beschäftigt mich nun, da ich nicht mehr mit ihm zusammen bin.

Ich möchte ihn hier nicht von Grund auf schlecht machen. Hätte er keine guten Seiten, wäre ich keine 2 Jahre mit ihm zusammen gewesen.

Er schrieb mir die letzten 4 Tage, dass er gerne Sex hätte. Ausgelöst durch mich, weil ich meinte, ich könne mir vorstellen, auf körperlicher Ebene was zu haben. Aber er hat es anschließend übertrieben. Häufig sagte er, man könne mich nicht ernst nehmen und ich könne mich sowieso nicht durchsetzen. Häufig indirekt: "Warten wir mal ab."

Naja, heute habe ich ihm gesagt, dass ich nicht täglich gefragt werden möchte, wann wir denn rumvögeln. Ich möchte nicht vollgespammt und belästigt werden. Ich bin nicht seine Dame vom Dienst. Er hat mich mit Respekt zu behandeln und meine Regeln zu akzeptieren, wenn wir auf einer Ebene sein wollen.
Das ist eskaliert. Er meinte wieder, dass ich nur abwarten sollte. Ich antwortete, dass wenn er so weiter macht, dass gewaltig in die Hosen geht. Er hatte generell schlechte Laune. Weswegen, weiß ich nicht.

Es schaukelte sich stumm während dem Unterricht hoch. Ich versuchte freundlich zu sein, erzählte ihm von meinen Plänen am ersten Mai. Er kniff die Lippen zusammen und ich kommentierte, dass ihn das scheinbar nicht interessiere. Er bestätigte, dass er sich das auch grade gefragt habe. Er war so herablassend, hat an allem, was ich getan habe, etwas auszusetzen gehabt und ich habe es eben nicht hingenommen. Er meinte, er hätte durchaus auch andere, mit denen er schlafen könne. Er brauche mich nicht. Das saß. Es hat mich wirklich verletzt. Aber dann ist mir was eingefallen, was ein Freund gesagt hatte. Hätte er wirklich so viel Auswahl, dann würde er nicht dieses Spielchen mit mir spielen und quasi täglich um Sex fragen und betteln.

Nach der Schule schickte ich ihm eine Sprachnachricht, in der ich erklärte, dass er ein selbstgefälliges, egozentrisches Arschloch sei. Ich wusste, dass egozentrisch passen würde, aber was genau, wusste ich nicht. Weswegen oben die Begriffe.

Ich habe ihm auch gesagt, dass er nicht der tolle Hecht ist, für den er sich hält. Er ist nur ein ganz kleines Licht in der Welt, nicht der Hornkönig der Ortenau. Für mich nichts. Er riskiert nichts im Leben, aber macht in dem Rahmen alles grandios.

Egozentrisch ist eine Person, die alles nur aus ihrem Standpunkt aus bewertet. Das traf wie die Faust aufs Auge. Selbstverliebt ist eine Person, die naiv um sich selbst kreist. Das trifft es genauso. Egoistisch sowieso: Alles muss ihm nützen. Und narzisstisch? Vielleicht ein klein wenig, ich weiß es nicht.

Seine Antwort auf meine Sprachnachricht: "Danke. Kann ich so nur zurückgeben."
Ich war unglaublich verletzt. Ja, ich setze mich gelegentlich in den Mittelpunkt. Weil es wichtig ist. Ich setzte mich in den Mittelpunkt, wenn es Probleme zum klären gibt, die mich betreffen.
Ich versuche an jedem Punkt mein Gegenüber zu verstehen, ich hab mir den Arsch aufgerissen und so viel durchgehen und mit mir machen lassen.
Und jetzt ist sein Ego verletzt, weil ich sagte, dass wir zu meinen Bedingungen vögeln, nicht zu seinen und dass er sich seine Fragerei sparen kann.

Ich habe ihn blockiert. Er wird nicht wieder schreiben können und er wird sich womöglich wundern, wenn er mir schreibt, wenn er etwas braucht.


Was mir auffällt. Mir hilft der Blog hier derzeit sehr, diese ganze Unsicherheit anders zu beleuchten. Meine Verletztheit ist da, keine Frage, aber alle sagten, ich würde zu viel mit mir machen lassen und jetzt wo ich nichts mehr mit mir machen lasse, muss ich mich als selbstverliebtes Miststück sehen lassen. Dabei ist es anders:: Pure Manipulation.

Umso eher ich das mit einem Selbstwertgefühl beleuchte, desto eher sprechen die Dinge für mich, statt gegen mich. Ich habe ein Recht, zu sagen, was ich möchte. Übertreten andere Grenzen, muss ich einschreiten.


Das war meine Erfahrung heute mit dem Thema. Am Wochenende möchte ich noch einmal ausführlich über den Selbstwert schreiben, auch was es für ein psychologisches Modell gibt.

Montag, 27. April 2015

Wert und eine kleine Challenge



Ein Kommentar vom letzten Post, glaube ich, erwähnte den Wert. Oft sagen wir, etwas sei es nicht Wert oder eben das Gegenteil: Man solle kämpfen, weil etwas Wert ist.
Aber was ist es denn, was das Leben wertvoll macht?

Diese Frage ist so einfach wie auch schwer zu beantworten. Ich kann nichts nennen, was für jeden das Leben wertvoll macht, aber ich kann mir vorstellen, welche Gefühle benötigt werden, um sich selbst wertvoll zu fühlen und auch zu fühlen, dass die Welt wertvoll ist.

Die bestimmten Dinge, die das Leben wertvoll machen, sind für mich vielfältig.

Ein Punkt, den man bestimmt schon herauslesen konnte, war die Musik. Musik ist für mich das höchste, schon seit ich 7 Jahre bin. Häufig steht es über den festen Freunden, den normalen Freunden und meiner Familie.

Aber dann merke ich wieder: So sehr ich die Musik liebe und auch brauche, brauche ich diese Menschen genauso sehr.

Es sind nicht die bestimmten Menschen, die das Leben wertvoll machen, sondern die Momente mit ihnen. Jedes Lachen macht mein Leben lebenswert. Jede blödsinnige Idee ist es Wert. Jede Umarmung, jedes "Ich hab dich lieb", jedes "Lisa, hast du Lust, was mit uns zu machen am Wochenende?".

Mein Vater macht mein Leben lebenswert, weil er da ist, wenn ich ihn so sehr brauche. Weil ich einfach anrufen kann und ihm von meinem Tag erzählen, auch wenn er unterwegs ist. Weil er mir sagt, dass er mich lieb hat. Weil er lacht, wenn wir zusammen sind.

Und da ist etwas weiteres, was für mich das Leben so spannend gestaltet, etwas, was viele nicht verstehen können.

Herausforderungen.

Sie sind für mich lebenswichtig. Ohne ein Ziel, das ich erreichen kann, bin ich aufgeschmissen. Und gleichzeitig sind es immer Ziele, die nahezu unmöglich zu erreichen sind. Die so viele Ängste in mir auslösen, dass ich das Gefühl habe, nie wieder auftauchen zu möchten. Aber wenn sie dann erreicht sind, dann kann ich abundzu auch einfach stolz sein.

Wie heute.

Sportprojekt. Ich konzipiere meine eigenen Trainings gelegentlich. Aber jemand anderem hab ich das noch nie vorgeführt. Heute war meine Chance. Ich hab alles vorbereitet, trotz eigentlicher Gruppenarbeit. Ich habe viel bewiesen.
1. Ich bin fit.
2. Ich weiß, wie man trainiert.
3. Ich kann konzipieren.
4. Ich kann motivieren.

Es gab Lob und unzufriedene Kritik, aber das Lob hat überwiegt und die Kritik kam von einer, die sich partout nicht durchbeißen wollte.

Ich hab mich so selbstbewusst gefühlt und würde so gerne anfangen, Trainings zu konzipieren, aufzunehmen und bei Youtube hochzuladen. Aber keine Kamera und noch steht mir meine Angst im Weg.

Aber da ich die Herausforderungen angesprochen habe.

Auch in meiner Deutsch-GFS von vor 2 Woche bin ich nicht gescheitert. 13 Punkte. Formale Fehler, Kritik auf hohem Niveau.

Es mag eingebildet klingen, aber mich selbst zu loben, ist extrem schwierig und ich nehme mir die Freiheit raus, es jetzt und hier zu tun. Ich habe beides gut gemacht, ich habe bei beidem alles gegeben und es kam bei beidem etwas tolles raus. Warum soll ich mich nicht loben dürfen? Warum ist Selbstlob etwas, was eingebildet wirkt? Warum soll man sich jede Minute seines Lebens mit Selbstkritik quälen? Warum nicht einfach mal etwas gut machen?
Aber das ist ein anderes Thema.

Mein nächstes Projekt, meine nächste Herausforderung, werde ich dem Sport widmen.

Für den Mai:
300 km Radfahren und 50 km joggen
Freeletics (ich werde mir den Coach wahrscheinlich kaufen)

Jeder, der mitmachen möchte: Gerne!

Donnerstag, 23. April 2015

Völliger Zusammenbruch & das Leben geht weiter





Gestern Nacht: Ausnahmezustand.
1 h telefoniert mit meinem Ex-Freund. Wir haben uns nichts mehr zu sagen. Und Janine (Name geändert) ist ja so süß. Er schwärmt, redet von Proben, unserem Sportprojekt. Wir haben uns nichts mehr zu sagen. Redet von den mündlichen Prüfungen, von dem Geburtstag seiner Mutter, redet von der geplanten Fahrradtour am 1. Mai. Wir haben uns nichts mehr zu sagen. Was ich sagen möchte, wäre Kummer, negativ. Ich hab ihm seinen Egoismus vorgeworfen. Er will nichts davon hören, dass ich verletzt bin. Wir haben uns nichts mehr zu sagen, sagte er wörtlich. Aber er redet mehr denn je. Und ich? Ich rede negativ. Mache ihn fertig für jede Kleinigkeit. Rache? Vielleicht. Er war so entmutigend, so erniedrigend zeitweise.

Ich habe Musik gelebt bevor ich ihn kannte. Heute mache ich es nur noch im Stillen aus Angst wieder so harte Worte zu hören.

Nach dem Telefonat fing ich an zu weinen, bitterlich. Ich hätte am liebsten geschrien, mir die Arme aufgeschnitten, mich vor den Zug geworfen. So viel Schmerz, so viel Trauer, so viel Wut. Ich bin zu meinem Vater, der im Wohnzimmer saß und am PC war. Ich hab ihn angeschaut, bin zu ihm auf die Couch, hab mich an ihn gekuschelt und nur noch geweint. Ich hab ihm gesagt, dass ich ihn lieb habe, dass ich ihn brauche, dass wir zu wenig miteinander machen, dass ich mich alleine fühle und das Gefühl habe, der ganzen Welt nur auf die Nerven zu gehen. Es geht um so viel mehr als die Trennung.
Mein Vater ist momentan erkältet, aber er war trotzdem bis um halb 12 mit mir auf und hat mich in den Arm genommen. Danach habe ich geschlafen. Heute bin ich dementsprechend müde.

Gestern wünschte ich, dass die Welt aufhört, sich für mich zu drehen. Aber sie tut es immer noch.

Also ging auch mein Leben weiter. Voller Trauer bin ich noch immer. Es ist so schwer, ihn jeden Tag in der Schule zu sehen oder gar positiv in das Leben zu gehen, wenn ich seine Worte im Kopf habe. "Du hörst dich schrecklich an." "Meine Eltern sind der Meinung, dass es besser wäre, wenn du keine Musik später machst.", "Du kommst so süß und naiv rüber.", "Ha, da war schon wieder ein Fehler!", "Du musst echt mehr üben.", "Kein Wunder, dass du nie irgendwo spielst, so wie du dich anstellst.".

Ich hab in den letzten 2 Jahren vergessen, für wen ich eigentlich spiele. Heute hab ich wieder Orgel geübt. Eine Frau war in der Kirche, ich sehe sie häufig. Sie hört regelmäßig zu, wenn ich übe. Aber sie hat mich noch nie gesehen, weil sie immer später als ich kommt und früher als ich geht. Heute hat sie mich gesehen. Sie hat sich ein paar Choräle gewünscht, ganz ehrlich. Ich habe sie ihr gespielt. Weil es das höchste bedeutet hat für diese Frau. Nächstes Mal kriegt sie ihr Marienlied. Sie kam hoch zur Orgel: "Vergelt's Gott." Sie war so erfreut und ich hab mich bei ihr bedankt, mehrfach.

Ich spiele für die Leute, denen ein Lied das höchste bedeutet. Die einfach glücklich sind, zuzuhören. Und ich spiele nicht für die, die in jeder Note etwas finden. Zumal mein Ex keine Ahnung vom Orgelspiel oder Klavierspiel hat.

Danach bin ich nach Hause, später hatte ich Fahrschule. Ich bin einfach gefahren ohne an seine Worte zu denken, dass er ja schon längst fertig gewesen ist nach ein paar Wochen und warum ich denn solange brauche. Keiner mehr, der mich verlacht, wenn ich sage, dass ich Angst habe vorm Autofahren. Es gibt anderen, denen geht es ähnlich.

Morgen wird wieder mein ewiglanger Tag. Voll mit Musik, voll mit Herausforderungen. Und ich höre seine Worte im Kopf "Du musst mehr tun, du kannst das noch gar nicht." "Immer so negativ, glaub mal an dich." "Kein Wunder, dass du immer negative Kritik erntest, wenn du nie was machst, was du kannst."
 Ich bin da zum lernen. Nicht, damit ich schon alles perfekt kann.

Vielleicht werde ich mehr erreichen, weil ich lernen wollte, weil ich nicht immer den bequemen Weg gehe.
Also dreht es sich weiter. Mit meinem ganzen Kummer und meiner Trauer und ich finde die Musik wieder.

Dienstag, 21. April 2015

Wenn das Leben unmöglich scheint





Ich mag das Bild sehr gerne. Momentan beschreibt es meine Situation sehr gut. Es gibt jemand in meinem Leben, der immer sagt, dass ich mir ein Ziel suchen soll, was auch erreichbar ist. Es sei kein Wunder, dass ich ständig negative Kritik ernte, wenn ich Dinge tue, die ich ja nicht kann.

Ich sehe das anders.

Ich ernte Kritik, aber nicht ständig negative, teilweise sogar keine. Ich wachse an den Aufgaben. Ich schaffe häufig mehr als viele andere. Koordiniere, übe, lerne, mache Sport, esse. Schon mal einen ganzen Herbst geplant, der voll mit Konzerten war und Proben von 5 verschiedenen Orchestern/Chören/Gruppen, nebenbei das Abitur geschrieben, 8 kg abgenommen, geübt und Sport gemacht? Dann weißt du sicher, wie schwer das ist!

Leider vergesse ich, was ich kann. Leider hab ich wieder zugenommen nach diesem einen Herbst und bin voll abgestürzt. Leider hab ich mich über 1 Jahr später noch nicht vollständig gefangen, aber ich denke, ich bin auf einem guten Weg.

Derzeit hab ich immernoch stark mit der Trennung und meinem Ex-Freund zu kämpfen. Wir versuchen dieses Freundschaftsding, leider werde ich das wohl aufgeben müssen, weil er meine Regeln und Grenzen nicht akzeptiert. Das ist dadurch sehr schwierig. Zusätzlich fühle ich mich oft alleine. Meine Therapie bringt's derzeit einfach gar nicht, weil mein Vertrauen ziemlich weg ist, nachdem mein Therapeut sagte, dass er mich anrufen würde in den Ferien wegen einem Termin und er mich zum 3. Mal vergessen hat.

Ich muss mich um ein nächstes Praktikum kümmern, damit ich die Option habe, mich für ein Au Pair zu bewerben. Und ich werde mich für ein Psychologiestudium einschreiben bzw. es versuchen. Das gehört zu den "Lisa, das ist unmöglich, probier es erst gar nicht."-Dingen, da ich einen wesentlich schlechteren Schnitt habe. Aber es gibt ja Wartesemester.  Und wenn ich zwischenzeitlich eh noch ein Jahr was anderes machen möchte, passt das eigentlich. Sollte ich direkt angenommen werden, gehe ich halt auch direkt studieren. Trotzdem: Probieren will ich es.

Schlafes Bruder - Robert Schneider






Klappentext:
Das ist die Geschichte des Musikers Johannes Elias Alder, der zweiundzwanzigjährig sein Leben zu Tode brachte, nachdem er beschlossen hatte, nicht mehr zu schlafen." Mit seinem atemberaubenden Debütroman über das Leben und Sterben eines musikalischen Genies in einem österreichischen Bergdorf, der mittlerweile in der 30. Auflage erscheint, gelang Robert Schneider ein sensationeller Welterfolg. 
Quelle: Reclam Verlag

Allgemeins:

Kosten: 8.95 Euro (Reclam Verlag)
Seiten: 204 in Form von betitelten Kapiteln

Meine Meinung:
Ich muss sagen, dass ich sehr zwiegespalten war. Der Schreibstil ist doch sehr gewöhnungsbedürftig, meiner Meinung nach. Trotz allem: Das Buch hat einen gewissen Anspruch. Teilweise haben mich bestimmte Kapitel doch sehr beschäftigt. Andere wiederrum fand ich merkwürdig, anfangs unnötig.
Für mich gab es eine Message, was ich sehr schön fand. Es ging irgendwie darum, dass geniale Menschen zur Welt kommen ohne jemals die Möglichkeit zu haben, sich auszuleben, nie entdeckt werden. Und am Ende war es dann doch nur der merkwürdige Tod, weshalb man ihn in Erinnerung behält. Trotzdem muss man sagen, dass das keine Biographie ist, sondern Fiktion.
Ich sage es selten: Aber ich fand das Buch wirklich wirklich gut inhaltlich. Teilweise etwas strange, bisschen horrormäßig in 2 Kapiteln, und vom Schreibstil am Anfang nicht ganz einfach. Trotzdem macht es die Geschichte an sich wieder wett.
Ich finde es absolut lesenswert!

5 von 5 Punkten

Freitag, 10. April 2015

Praktikum im Kindergarten, Abitur und was noch kommt


Meine letzten Posts waren nicht so positiv, ich weiß. Aber das Wetter ist schön, ich lebe mit Liebeskummer und einem total verkehrten Bild von der "Beziehung" zu meinem Ex-Freund. Wir sehen uns immer noch und es ist auch irgendwie alles wie immer. Schwer zu erklären, schwer zu akzeptieren. Aber darum soll es nicht gehen.

Ich habe trotzdem meinen persönlichen Tiefpunkten in den letzten 2 Wochen ein Praktikum im Kindergarten gemacht und ich habe erneut gemerkt, wie wichtig es ist, immer wieder einen geregelten Tagesablauf zu haben. Ich war vormittags im Kindergarten, von 8 bis 14 Uhr. Das heißt ich bin jeden Arbeitstag um 7.20 spätestens aufgestanden!
Mit den Kindern hab ich im Kindergarten anschließend gefrühstückt. Es war zeitweise schwierig, aber es ging. Trotz Kummer. Die zweite Woche war sonniger als die erste und dadurch auch einfach: Wir konnten nämlich rausgehen.
Nachmittags hab ich diese Woche meine GFS geschrieben, die ich am Montag in der ersten Stunde halten werde! Es läuft irgendwie weiter. In 3 Tagen hab ich meine Ausarbeitung geschrieben. Heute Nachmittag korrigiere ich, schreibe um und setze die Fußnoten ein. Ebenfalls wird heute das Titelblatt, das Inhaltsverzeichnis und das Literaturverzeichnes eingefügt. Morgen bereite ich den Vortrag und das Handout vor. Ich habe mir durch die Struktur auch eine bessere Laune gegeben.


Nebenbei war ich 3x die Woche laufen und hab auch meinen Freeletics-Plan durchgezogen. Tag 3 kommt heute: Aphrodite.

Die GFS ist sehr wichtig, um mein Abitur zu bestehen. Aber auch die mündliche Prüfung ist sehr wichtig. Das nehme ich in Angriff nachdem ich meine GFS gehalten habe.

Ebenfalls beginne ich am Dienstag wieder im Orchester zu spielen. Ich hoffe, ich mag es. Ich fühle mich immernoch häufig sehr verloren und leer, aber solange die Sonne da ist, ist wenigstens das gut.

Auch muss ich mich langsam um das "Nach dem Abitur" kümmern. Ich bin noch sehr unschlüssig, was ich tun werde.

Montag, 6. April 2015

Das Wunder des Spracherwerbs - So lernt ihr Kind sprechen - Gisela Szagun [Sachbuch]

Klappentext:
Babys mögen Melodie und Rhythmus. Und auf einmal - scheinbar urplötzlich - sprechen sie die ersten Worte und daraus werden Sätze. Wie vollzieht sich dieses "Wunder des Spracherwerbs"? Wie können Eltern ihr Kind bei diesem faszinierenden Prozess begleiten?

Die renommierte Spracherwerbsforscherin Gisela Szagun unternimmt eine faszinierende Reise in die Welt der Sprachentwicklung und beschreibt auf allgemeinverständliche Art, wie unsere Kinder die Sprache erlernen. Viele Beispiele aus der Sprache des Kleinkindes machen den Spracherwerb lebendig und nachvollziehbar.
Quelle: Buchrücken

Allgemeines:

Kosten: 14.90 € (Amazon)
Seiten: 222 in Form von 11 Kapiteln und dem Glossar

Meine Meinung:
Ich habe es mir im Rahmen einer GFS, die ich vorbereiten muss, ausgeliehen in der Stadtbibliothek. Vor allem da es hieß, dass es allgemeinverständlich sei und ich muss zugeben: Das ist es!
Es ist sehr schön erklärt und gut lesbar. Die Kapitel sind nicht zu lang und auch schön untergliedert.
Für meine GFS selbst fehlen viele wichtige Fachbegriffe, die nicht genannt sind, jedoch wird das in der Einleitung auch genannt, dass die Autorin versucht Fachbegriffe zu meiden. Es ist eine schöne Ergänzung und sicher ein gutes Sachbuch für Leute, die den Spracherwerb eines Kindes verstehen wollen. Schade finde ich, dass gar nicht auf Bilingualität eingegangen wird!

4.5 von 5 Punkten

Mittwoch, 1. April 2015

Liebeskummer und Aufgaben

Ich fühle mich derzeit als würde ich sterben.
Die Kinder im Kindergarten geben mir eine Aufgabe am Vormittag, die Dreads auszuhäkeln am Nachmittag. Trotzdem hab ich viel über Selbstmord nachgedacht. Nicht unbedingt aus Liebeskummer, mehr weil ich mein Leben seit Wochen und Monaten nicht aushalte und meinem Ex zu Liebe alles geregelt habe, jetzt fällt die Motivation und ich bin natürlich noch schlimmer in allem drin, als es sein sollte.

Hab das #powergirlmovement entdeckt und überlege, ob ich mir die Aufgabe geben soll. Schiss hab ich, weil ich selten was durchziehe und entweder zu depressiv oder zu ungeduldig dafür bin.

Jetzt hab ich aufjedenfall Ferien. Das Praktikum läuft gut, meine GFS ziemlich schlecht. Ich drehe echt durch. Das alles ist ganz ganz schrecklich für mich derzeit und mein Therapeut hat mich zur Abwechslung mal wieder vergessen. Kein Termin nächste Woche.

Falls ich irgendwann nicht mehr schreibe, bin ich wohl tot? Ich weiß nicht.
War heute aber in der Bibliothek und hab mir Bücher entliehen für meine GFS! Vielleicht schaffe ich die noch.

Samstag, 28. März 2015

Kleider machen Leute - Gottfried Keller


Klappentext:
Sein Schicksal ist uns zum geflügelten Wort geworden: Der kleine Schneider stolpert samtbekleidet in die Rolle eines Grafen, denn ›Kleider machen Leute‹. Ihm wird alles Erdenkliche unterstellt, keiner fragt nach. Und zuerst aus Schüchternheit, dann aus Scham nimmt es der Schneider hin. So verstrickt er sich in Lügen und Missverständnisse. Plötzlich jedoch platzt die Seifenblase, und seine Liebe ist in Gefahr.
Quelle: Amazon

Allgemeines:

Kosten: 7€ (Amazon, Ausgabe: siehe Bild)
Seiten: 53 Seiten ohne Kapitel

Meine Meinung:
Ich kannte den Titel des Buches, allerdings habe es erst jetzt gelesen. Und ich fand es irgendwie doch unterhaltsam. Es ist interessant, wie viel Wert auf Kleidung gelegt wird im Anbetracht dessen, dass es heute häufig nicht anders ist. Immer wird Wert auf einen Dresscode gelegt. Hier kommt es durch die Kleidung zur Verwechslung, die sowohl komisch als auch tragisch ist.

4 von 5 Punkten

Half Broke Horses: a true-life novel - Jeannette Walls


Klappentext:
Half Broke Horses is Laura Ingalls Wilder for adults, as riveting and dramatic as Isak Dinesen’s Out of Africa or Beryl Markham’s West with the Night. Destined to become a classic, it will transfix readers everywhere.

“Those old cows knew trouble was coming before we did.” So begins the story of Lily Casey Smith, Jeannette Walls’s no-nonsense, resourceful, and spectacularly compelling grandmother. By age six, Lily was helping her father break horses. At fifteen, she left home to teach in a frontier town—riding five hundred miles on her pony, alone, to get to her job. She learned to drive a car and fly a plane. And, with her husband, Jim, she ran a vast ranch in Arizona. She raised two children, one who is Jeannette’s memorable mother, Rosemary Smith Walls, unforgettably portrayed in The Glass Castle.

Lily survived tornadoes, droughts, floods, the Great Depression, and the most heartbreaking personal tragedy. She bristled at prejudice of all kinds—against women, Native Americans, and anyone else who didn’t fit the mold. Rosemary Smith Walls always told Jeannette that she was like her grandmother, and in this true-life novel, Jeannette Walls channels that kindred spirit. Half Broke Horses is Laura Ingalls Wilder for adults, as riveting and dramatic as Isak Dinesen’s Out of Africa or Beryl Markham’s West with the Night. Destined to become a classic, it will transfix readers everywhere.

Quelle: Amazon

Allgemeines:
Kosten: 11.95 Euro (Amazon; Taschenbuch)
Form: True-life novel -> keine Biographie als solche
Seiten: 288 Seiten in 9 Kapitel + Epilog (Englische Ausgabe)

Meine Meinung:
Ich bin wahnsinnig zwiegespalten. Das war meine Schullektüre in Englisch im Abiturjahr und ich war somit gezwungen es zu lesen. Zusätzlich habe ich 2 Anläufe gebraucht, um es fertig zu bekommen.

Es ist nicht ganz einfach zu lesen, da es wahnsinnig zäh ist, nunmal kein Roman, allerdings viel es mir zunehmend leichter, weil man immer mehr erfuhr und ich persönlich Lily, die Protagonistin und die Großmutter von Jeannette Walls, eine wahnsinnig tolle Frau finde. Man bekommt Eindrücke in das Leben im Wilden Westen von damals. Diese Lücke zwischen Ranch und Town. Fortschritt gegen keinen Fortschritt und das Freiheitsverständnis von Lily.

Ich bin sehr beeindruckt von Lily Casey Smith, bereue es nicht das Buch gelesen zu haben.
Allerdings gibt es Abzug, was das sprachliche angeht. Ich habe 5 Kapitel gebraucht bis ich darin aufgegangen bin. Es ist manchmal sehr zäh, aber andererseits auch beeindruckend.

3,5 von 5 Punkten

Freitag, 27. März 2015

Überleben

Hey, ich bin noch lebendig. Eigentlich wollte ich schon viel früher schreiben, aber die ganzen Abisachen haben mich wahnsinnig gemacht.

Zusätzlich geht alles den Bach runter derzeit. Single again. Mein Freund hat mit mir Schluss gemacht, weil meine Familie völlig bekloppt ist und es keiner zugibt. Es ist schrecklich. Ich bin nur noch am heulen und hab den Eindruck, dass es ganz ganz schnell explodieren kann, dass ich explodiere.

Also hab ich jetzt meine Abiklausuren geschrieben und bereite mich auf eine weitere GFS und die mündliche Prüfung vor. Aber ich kann mich kaum konzentrieren. Zu viel am weinen und zu hungern. Es ist schrecklich.

Vielleicht werde ich mein Abi schaffen, vielleicht auch nicht. Mein Ex geht mit mir in die selbe Kursstufe, sehe ihn jeden Tag und er möchte den Kontakt halten. Ich liebe ihn und würde alles tun, aber bin so verletzt.

Das wird alles so eskalieren. Ich möchte mir meine Haare abschneiden, die ganzen Dreadlocks müssen weg und ich will nie nie nie wieder in diese Schule und meinen Ex dort sehen. Es tut so schrecklich weh.

Das Ganze gipfelt darin, dass mein Therapeut mich regelmäßig anrufen wird in den Ferien und dass ich in 2 Wochen zu ihm muss, obwohl er in den Ferien nie Termine macht. Aber ich bin suizidal und ich kann für gar nichts mehr garantieren.

Sonntag, 22. Februar 2015

50 Shades of Grey: Der Film

So ich war im Kino mit einer Freundin am Mittwoch und wir haben, oh Wunder, 50 Shades of Grey in Baden-Baden geschaut.
Zu aller erst: Ich habe das Buch nicht gelesen, weil ich es nicht durchgehalten habe. Ich finde es schrecklich zum lesen, Ana kommt so wahnsinnig naiv und unerfahren rüber und Grey irgendwie das komplette Gegenteil.

Fazit vom Film:
Die Charaktäre waren mir sympatischer als im Buch, vor allem Ana war nicht ganz so schrecklich wie im Buch. Auch fand ich die Story eigentlich doch ganz gut, die meines Erachtens auch gut rauskam. Ja, die Sexszenen waren nett^^ Nein, ich weiß nicht, was ich dazu sagen soll. BDSM-nah ist es sicher nicht so recht. Wobei der Vertrag im Film dem ganzen näher kam als im Buch, soweit ich es zumindest gelesen habe. Teilweise aber auch ein wenig albern.
Trotzdem: Der Film hat mir gefallen und ich werde auch voll gesenktem Kopf in den zweiten gehen ;)

(Vielleicht sollte ich das Buch dann doch mal noch lesen)

Samstag, 7. Februar 2015

#bodposfeb: Tag 5 und Tag 6

Hier die nächsten 2 Tage :)

5.Treat yourself to a food you love
Bei mir gabs eine Mango. Das gab es wirklich lange nicht mehr und das war wirklich wirklich lecker! :)

6.Treat yourself to an hour of self-care
Ja, das war schon etwas schwieriger, weil der gestrige Tag eine reine Katastrophe war. Trotzdem hab ich das probiert. Ich hab die Stunde allerdings aufgeteilt. Erst war ich nach dem ganzen Tag baden für gute 40 Minuten und später hab ich noch mein Buch weitergelesen. Das war schön und hat gut getan. Danach war auch mein Freund noch da, was ja noch mal irgendwo "self-care" ist. Allerdings nicht mehr alleine.
Ich sollte öfter mir eine Stunde Zeit nehmen!

Morgen gibt es Tag 7 und 8 dann. :) 

Freitag, 6. Februar 2015

Zurück laufen

Ich wollte hier sagen, dass es morgen kein Zahlenupdate gibt, aber morgen bei der #bodposfeb weitergeschrieben wird und am Sonntag noch ein Update zum Thema Sport kommt.

Jetzt muss ich erst einmal Frust ablassen. Eigentlich wollte ich den Blog nicht mit so einem Mist zumüllen, aber ich bin so verärgert.
Wie ihr wohl wisst, bin ich noch minderjährig, das bedeutet, ich brauche Unterschriften von meinem Vater. In gewissen Bereichen unterschreibe ich selbst, weil es da jetzt nicht so schlimm ist. Nicht toll, aber ehrlich.
Naja, beim Konto geht das nicht. Es geht auch nicht um dieses Konto, sondern über dieses ewige "Ich kümmere mich darum." und "Das machen wir dann nächste Woche."

Aktuelle Situation ist folgende: Ich brauche seit dem 24. Dezember dringend ein Konto um Gottesdienste spielen zu können und Geld zu verdienen. Geld zum shoppen, Schulcantine zu zahlen, weil mein Taschengeld und mein Catinengeld auch nicht regelmäßig zum ersten oder letzten des Monats ausgezahlt wird, sondern erst, wenn es ein riesen Streit gibt.
Naja, demnach ist das Kontoproblem seit 6 Wochen bekannt. Ein Konto habe ich nicht. Alleine drum kümmern bringt nur auch nichts, weil ich seine blöde Unterschrift brauche. Aber wenn ich pünktlich mein Geld will, hab ich auch Stress, weil ich so unfreundlich bin, so fordernd, so verständnislos.

Fazit von den Diskussionen ist immer, dass ich an meine Situation Schuld sei. Ich hab ja nicht nachgefragt. Ich hab ja keine Zeit gehabt um das Konto zu eröffnen. Ich soll doch froh sein, dass ich das Geld überhaupt noch bekomme. Ich habe doch mein Geld bekommen. Und so weiter und so fort.

Wir sitzen irgendwo auf ~300 Euro, die ich noch kriegen müsste. 3 Monate Taschengeld, 1x Klamotten kaufen für den Winter, 50 Euro von den letzten Schulden, die ich noch nicht bekommen habe, Kantinengeld und 1x Lasertac spielen, weil er sowas angeblich auch zahlt, wenn er groß tönt und es ums Geld geht. Dann soll er gefälligst auch. Wann ich das bekomme? Wer weiß das schon, wenn ich explodiere und ihn anschreie, könnte ich was kriegen. Solange ich nur sage, so und so viel hab ich zu bekommen, werde ich nicht Ernst genommen.

Und so ist es eben mit dem Konto auch. Solange ich ihn nicht anschreie, kommt da kein Konto und ich werden den Gottesdienst heute abend womöglich kostenlos spielen, weil einfach kein Konto zum draufüberweisen da ist. So ist das Leben.

Wenn ich 18 bin, kann ich das alles selbst machen.

Mittwoch, 4. Februar 2015

#bodposfeb: Tag 3+4

Da ich grade krank bin, nicht arg viel von mir, aber Tag 3 und 4 kommen heute. :)

3.Write 3 nice things about your body.
Okay, schwierig aber machbar. 

1: Ich mag mein Gesicht. Tatsächlich und das ist wohl genau das Körperteil, was ich wohl insgesamt 15-16 Jahre meines Lebens gehasst habe, es mir am liebsten zerschnitten hätte. Ich habe keine Fotos von mir machen lassen aufgrund meins Gesichts. Und heute? Heute steht es an erster Stelle. Ich mag mein Gesicht, meine Ausstrahlung, mein Lächeln. Ohne meinen Kopf wäre ich nicht fähig irgendetwas auszustrahlen. Ich mag meine Augen und komme heute sogar mit meiner Nase klar und dass meine Haut nicht immer 100% rein ist. Aber ja, mein Gesicht wurde vom Hassobjekt Nr.1 zu meinem Lieblingsobjekt.

2: Ich mag meinen Oberkörper optisch. Bin verhältnismäßig durchtrainiert und bin immer wieder verwundert, wie viel meine Arme und mein Bauch leisten können durch die Kraft, die ich habe. Das ist toll!

3. Ich zähle hier meine Beine auf. Nicht wegen der Optik, die finde ich ehrlich gesagt grausam. Aber darum geht es nicht. Ich schließe Frieden mit meinen Beinen, weil ich weiß, was ich damit tun kann. Ich kann stehen, laufen, rennen, treten, springen, usw. Das ist toll. Meine Beine, so schwabbelig sie auch aussehen mögen, ermöglichen mir an den 5 und 10km Läufen teilzunehmen und das liebe ich, das rennen, das springen, das aktiv sein. Das ist nur mit meinen Beinen möglich. Also sollte ich sie gut behandeln.

4.Write three nice things about you that aren't physical.
1: Das, was ich an mir am meisten schätze, ist meine Intelligenz ohne überheblich zu sein. Ich bin intelligent und weiß etwas, damit anzufangen, aber ich schaffe es tatsächlich trotzdem mit sämtlichen Gruppierungen auszukommen, wenn ich muss, da ich trotz allem den Leuten unter die Nase reiben muss, was ich doch alles weiß, um intelligent zu sein.


2: Meine zweite Eigenart, die ich an mir schätze: Ich bin kaum nachtragend, quasi gar nicht. Es gibt Dinge, die für mich ein absolutes No Go darstellen, passieren diese, gibt es einen kompletten Bruch. Aber über alles andere lasse ich mit mir verhandeln. Voraussetzung dafür: Ehrlichkeit. Wenn wer scheiße gebaut hat, sagt es mir lieber sofort als dass ich es über Person xy mitkriege. Das kann ich nämlich nicht leiden. Ist das gegeben, bin ich ein ziemlich netter Zeitgenosse.

3: Das dritte ist mein Kampfgeist. Ich bin der Meinung, dass man psychische Krankheiten auch durch die eigene Willenskraft steuern kann. Nicht komplett, aber zum großen Teil. Ich sehe mich als Steh-auf-Männchen, wobei ich es so gut es geht vermeide, wirklich hinzufallen. Ich mag das an mir, weil ich zwar an allem und jedem zweifel, aber trotzdem nie aufgebe. Ich finde das wichtig. Die Zweifel sind nicht das Problem, sondern wenn man dem nachgibt.

Montag, 2. Februar 2015

#bodposfeb Challenge: Tag 1 und 2

Das hab ich gestern Abend gefunden. Ich finde es eine fantastische Idee. Gefunden hab ich es auf Tumblr: Run your sand through my hourglass
Die Challenge ist einfach, jeden Tag eine Aufgabe zu erfüllen. Ich mach einfach mal Tag 1 und 2 zusammen.

1. Write about why you want to do this challenge.
Das ist simpel, ich mag die Challenge einfach und finde die Aufgaben schön. "Body positive" ist sehr viel Wert, nicht nur im Bezug auf psychische Krankheiten, sondern einfach für ein gesundes Selbstbewusstsein, eine Selbsteinschätzung. Ich denke auch, dass Menschen, die Frieden mit ihrem Körper haben, wesentlich glücklicher sind als die, die Krieg gegen ihn führen.


2:Take a selfie
Das bin ich:

Da hatte ich Dreads erst wenige Tage und war anschließend mit Freunden frühstücken. Ach und das ist mein zweitliebster Pulli, den ich da trage :D


Sonntag, 1. Februar 2015

Rückblick: Januar und Leseliste: Februar

Ein kurzer Rückblick.
Gelesen habe ich nur 2 Bücher, wobei bei etwa gleich gut waren, trotz den signifikanten Unterschieden.

Ansonsten habe ich einen Intensivkurs gemeistert, war das erste Mal in meinem Leben in der Sauna und hab die Schule überlebt.

Mein Zeugnis hat einen Schnitt von 11 Punkten. In Noten umgerechnet, liege ich bei einem Schnitt von 1.9, wenn man alle 3 Halbjahre zählt. Hab daher beschlossen doch noch für mein Abi Gas zu geben, damit ich meine 1.8-2.0 bekomme als Abischnitt. Das wäre eigentlich mein Ziel. Das heißt: Nächstes Jahr wird mehr gemacht! Bzw. dieses Halbjahr!

Dann noch ein Ausblick, was im Februar ansteht:
Heute: Vorspiel (schon erledigt)
3 Theaterbesuche, Kommunikationsprüfungen Englisch, Mathe und Deutschlangklausuren, Lerntage für Englisch, eine Chemie und eine Englischklausur, ansonsten wohl nichs besonderes. Das Abi ist einnehmend.

Leseliste Februar:
  • Der Bader-Meinhof-Komplex (angefangen)
  • Half Broke Horses
  • The Hunger Games
  • Die schwarze Spinne
Dann geh ich jetzt trainieren und anschließend Englisch lernen!

Samstag, 31. Januar 2015

Zahlenupdate: 31.01.2015

Gewicht: 67.5 kg +100 gr, Ich bin zufrieden, da ich gestern sehr sehr viel gegessen habe.
Maße: (nach einem FA von heute)
Arm: 28 +/- 0cm
Taille: 74 (Wert unbrauchbar - FA)
Unterbauch: 88 (Wert unbrauchbar - FA)
Hüfte: 102 +/- 0cm
Oberschenkel: 62 +/- 0cm
Unterschenkel: 39 +/- 0cm
THV: 0.73 (Wert unbrauchbar - FA)

Sportroutine von 24.1 - 30.1:
24.: joggen, 30 Min. Workout - erledingt
 25.: 2x 30 Min. Workout - erledigt
 26.: 30 Min. Yoga - Radgefahren statt Yoga
 27.: Pause - erledigt
28.: joggen, 30 Min. Workout - statt joggen 30 Min. Workout -> zur Hälfte erledigt
 29.: joggen, 30 Min. Workout - erledigt
 30.: Sauna!!!! (Pause) - erledigt (plus Bahnen schwimmen :))

Sportplan von 31.1 - 6.02:
31.1: 30 Min. Workout
01.2: 2x 30 Min. Workout
02.2: joggen, 30 Min. Workout
03.2: Pause
04.2: joggen, 30 Min. Workout
05.2: joggen, 30 Min. Workout
06.2: Pause

Entspannung planen: Mein erster Saunabesuch

Zu Weihnachten habe ich von meiner Mutter ein Saunabesuch mit meinem Freund geschenkt bekommen und der stand gestern an. Ehrlich gesagt. Weder mein Freund noch ich waren zuvor schon einmal in einer Sauna, aber da ich es gerne warm habe, wollte ich das unbedingt mal ausprobieren.

Es war eine Mitternachtssauna, so dass das Event erst um 22 Uhr begann, Einlass hatten wir ab 17 Uhr. Mein Freund, der schon seinen Führerschein hat, ist dann direkt nach der Schule mit mir zu mir gefahren. Dort haben wir zu Abend gegessen und gegen halb sieben/sieben sind wir dann losgefahren.

Dort angekommen, sind wir in den Saunabereich um uns unsere Schwimmsachen anzuziehen und erst einmal baden zu gehen. Also haben wir geplanscht und sind sogar ein paar Bahnen geschwommen. Gegen 9 dann hoch zur Sauna.

Ich mit meinen Komplexen nackt in der Sauna, stark sichtbare Narben an den Beinen, kleine Brüste und nicht gerten schlank. Ja, ich hatte Schiss. Nach den 10 Minuten nackt dort war es mir egal. Es interessiert keinen. Man wird auch nicht so komisch angeguckt, wie es am Baggersee der Fall ist, was meine Beine betrifft. Wir waren 3x in der Sauna selbst, davon 1 Aufguss. Einstimmig können wir sagen, dass ein Aufguss nichts für uns ist. Ich mag ihn nicht, weil man so gezwungen ist in dem Raum zu bleiben, auch wenn man nicht mehr atmen kann, um die anderen nicht zu stören und sonst ja. Es war wirklich wirklich toll. Besucht haben wir eine 45 Grad Sauna, eine xy Grad Sauna (war aufjedenfall deutlich wärmer, plus Aufguss) und anschließend in die 50 Grad Sauna rein. In letzterer war ich ~30 Minuten xD Bin eingeschlafen.

Bei der letzten Sauna war es ganz ruhig, kein Ofen stand drin und man konnte sich auf die Bänke legen, also lag ich da dann. Hab die Augen geschlossen und hatte das Gefühl als wäre ich wieder in Holland oder Malta, in der Sonne, eher Holland als Malta wegen der Luft, die Sonne scheint auf dich drauf und du spürst wie dein Körper langsam wärmer wird und dieser innere Frieden hat sich damit eingestellt. Dann bin ich eingeschlafen und hab von der Nordsee geträumt oder so.

Zwischendrin haben wir ein Fußbad genommen, eher 2, waren etwas Essen, da das in dem Event inklusive war und sind so gelegentlich noch irgendwo rumgelegen auf den Stühlen.

Gegen 1 Uhr sind wir nach Hause gefahren. Daheim angekommen, direkt geschlafen. Es gibt ja oft Momente, die wirklich wirklich genial und toll sind, aber das hat mich wirklich entspannt. Es war toll. Vor allem bin ich heute morgen aufgestanden, völlig ausgeglichen und dachte "Oh, erst Samstag, das ganze Wochenende liegt noch vor mir." Das ist ein tolles Gefühl!

Fazit: Ich sollte definitiv kurz vorm Abi nochmal in die Sauna. Ist toll um den Kopf frei zu kriegen.

Dienstag, 27. Januar 2015

David Tage Mona Nächte - Steinhöfel, Tuckermann


Klappentext:
"Ich hab mir den Brief geschnappt und bin in mein Zimmer. War das schön. Langsam den Umschlag aufzuppeln, dann das Blatt rausfischen, deine Schrift, aber erst einmal am Papier scnuppern..."
Mona schreibt David und David schreibt Mona und so nach udn nach kommt da ein ganz anderer Davon zum Vorschein.
Quelle: Buchrücken


Mona will David kennenlernen, aber sie will ihn nicht treffen, sie will ihm Briefe schreiben. Und David, der Wortkarge, der Coole, der sich nicht ausdrücken kann, soll zurückschreiben. Nur zögerlich lässt er sich darauf ein, und nach und nach kommt in den Briefen ein anderer David zum Vorschein - einer, der seinem kleinen Bruder die Windeln wechselt, der ein Problem damit hat, jünger zu sein als Mona, und der schließlich alles von ihr wissen will. Doch plötzlich ist es Mona, die David etwas verschweigt...
Quelle: Amazon


Allgemeines:

Kosten: 5.99 Euro (bei Amazon)

Form: Briefform
155 Seiten
Jugendbuch ab 14 Jahren
Sprache: umgangssprachlich, entsprechend dem Alter der Protagonisten (15, 17) und der damaligen Zeit (1998)

Meine Meinung:
Insgesamt hat mich das Buch überrascht, vor allem, da ich ein wahnsinniger Verächter der Briefform bin. Wenn ich nur an "Die Leiden des jungen Werthers" denke. Obwohl das natürlich mit diesem Roman nicht im geringsten vergleichbar ist, da die Sprache hier wesentlich moderner und umgangssprachlicher ist. 

Die Thematik ist wohl auch heute noch aktuell, auch wenn ich mich nur schwer mit einer der beiden Protagonisten identifizieren konnte, da heute vor allem die 15 jährigen doch anders sind als dargestellt. Wobei, wer weiß wie unsere Jugend ist, wenn sie nur noch Briefe schreiben.
Die Thematik eines Mädchens, welche in einer Familie lebt, in der die Eltern keine gesunde Beziehung vorleben, sie sich durchschlägt, in der Schule Ärger hat und auf einem Trip nach Frankreich vergewaltigt wird, aber auch die andere Seite ein Junge, der viel zu viel Verantwortung für seine 15 Jahre hat, wenn er auf seinen kleinen Bruder und seine Schwester aufpassen muss. Vor allem scheint der Junge, David, lange als würde er das alles gut meistern, doch in den Briefen wird auch deutlich, dass er sich manchmal überfordert fühlt, dass seine Eltern sehr desinteressiert sind, zwar noch verheiratet, aber irgendwie doch nicht mehr glücklich als Paar. Wie man wohl rausliest: Besonders gut hat mir die Thematik gefallen, dass sie heute noch aktuell ist und nicht völlig aus der Luft gegriffen scheint.
Trotzdem ist es ein Jugendbuch, was ich gemerkt habe, aber mich nicht störte. Ich finde das Buch durchaus lesenswert.

4/5 Punkte

Samstag, 24. Januar 2015

Zahlenupdate und Sport: 24.01.2015

24.01.15:

Gewicht: 67.4 kg -200 gr
Maße:
Arm: 28 +/- 0cm
Taille: 70 +/- 0cm
Unterbauch: 86 +/- 1cm
Hüfte: 102 -1 cm
Oberschenkel: 62 +/- 0cm
Unterschenkel: 39 +/- 0.5 cm
THV: 0.68

Sportroutine vom 16.01. bis 23.01.:
3 Workouts von Millionare Hoy auf Youtube (Sa, So, Mo), anschließend nichts mehr außer für die Schule Kram -> siehe GFS

Sportroutine vom 24.01.-30.01.:
24.: joggen, 30 Min. Workout
25.: 2x 30 Min. Workout
26.: 30 Min. Yoga
27.: Pause
28.: joggen, 30 Min. Workout
29.: joggen, 30 Min. Workout
30.: Sauna!!!! (Pause)

Sport, ich komme. Ich liebe Sport!

Und noch mein Lieblingslied für das Wochenende:
The Paper Kites - Willow Tree March

Freitag, 23. Januar 2015

It's weekend!


Heute zur Abwechslung mal wieder etwas positives hier. Ich sitze hier gerade im halb angezogen nach einer schön warmen Dusche. Davor hab ich 2 Stunden Fernseh geschaut. Das ist nur möglich, wenn meine Stiefmutter arbeitet, da sie den Fernseher sonst dauerhaft quasi besetzt.
Die GFS ist geschehen. Und ich würde jetzt gerne sagen, dass ich Zeit hätte. Das stimmt so leider nicht ganz. Statt GFS-Kram wird nun Mathe bis zum Anschlag gelernt und vlt. mal ein wenig Theorie für die Fahrschule. :)

Zur GFS: Mein Vortrag war für die Klasse sehr langweilig, kann ich absolut verstehen. Es waren einfach ein Haufen Informationen und ein Übergang war nicht so glücklich, aber das ist okay. Mein Lehrer bewertet es im Sehr Gut Bereich, also 13-15 Punkte. Damit habe ich ehrlich gesagt überhaupt nicht gerechnet, da das meine 2. Powerpoint Präsentation war in meinem Leben. Normalerweise versuche ich immer auf Folien auszuweichen statt mit dem PC zu arbeiten. Ich mag das lieber.

Dieses Wochenende gibt es auch ein wenig was zu tun. Eine kurze Liste:
  • Mediation schreiben
  • Musik: Interpretation schreiben
  • Deutsch: Zusammenfassungen verfassen für die Sternchenthemen
  • aufräumen
Ach und natürlich auch ein paar schöne Dinge. Ich werde wohl mit meinem Freund einen Abend verbringen und davon abgesehen auch hoffentlich mal noch was anderes als Schulbücher lesen! Ich frage mich langsam, ob ich die gelesenen Seiten wegen dem Abi anfangen soll zu zählen :D

Ich bin einfach sehr glücklich, dass ich diese GFS durch habe. Das Thema habe ich nämlich erst gestern wirklich verstanden, dementsprechend war die Ausarbeitung, die ich paar Tage zuvor abgegeben habe, aber was soll's. Hauptsache diese GFS verschlechtert meinen Schnitt in Geschichte nicht. Alles andere ist mir ehrlich gesagt egal. Hauptsache es ist durch! Und das ist es und jetzt kommt das Wochenende und die schönen Dinge. Ich muss zugeben, dass mich die Hausaufgaben weniger stressen als diese GFS oder auch Mathe zu lernen, finde ich angenehmer als mich stundenlang mit der Wiedervereinigung zu beschäftigen.

Wenn es nicht so kalt ist, gehe ich morgen joggen. Falsch formuliert. Ich gehe morgen joggen, weil ich es mag und es mir fehlt. Dafür sollte ich definitiv wieder Zeit einplanen, schätze ich.

So in 40 Minuten geht es los zur Fahrschultheorie mit einer wesentlich entspannteren Lisa als die Tage zuvor. Ach übrigens: Das praktische Fahren wird langsam aber sicher besser. Ich brauche immer noch gefühlte Stunden zum Anfahren, aber das ganze Schalten, blinken, gucken wird besser. Und bin sogar erfolgreich rückwärts eingeparkt. Da gibt es ja den "Trick" dann scharf einzulenken, wenn man die Lichter des Autos sieht, neben welchem man parken will, dem vertraue ich noch nicht, aber das wird sicher noch :)

Mittwoch, 21. Januar 2015

GFS - Planung von Referaten, Ausarbeitungen und Handouts

Ich musste zur Abwechslung mal wieder eine GFS machen bzw. mache sie noch. Schlussendlich ging meine Planung ein wenig schief, trotzdem bin ich rechtzeitig fertig und werde ohne Stress in das Thema reingehen können.
Das wichtigste für mich: Über das Thema Bescheid wissen, in meinem Fall: Die Wiedervereinigung, der Soli und der Solidarpakt, Interesse haben. Erst dann schreibt sich die Ausarbeitung von selbst, weil man nicht mehr wahnsinnig nachdenken muss.

Mein Vorgang an sowas:
  1. Gliederung überlegen
  2. Recherchieren bis zum Umfallen
  3. Ausarbeitung schreiben, spätestens 3 Tage vor dem Halten der GFS fertig sein
  4. Tag danach oder noch am selben Tag das Handout fertigstellen, mind. 2 Tage vor dem Halten
  5. Präsentation vorbereiten, in meinem Fall eine Powerpoint, Ideen schon vorher gesammelt haben
  6. Entspannt halten
Also sind es noch 2 Tage bis zu meinem Referat und ich habe die Ausarbeitung abgegeben, das Handout fertig und kopiert und werde morgen die Präsentation, d.h. die Powerpoint machen.
In meinem Fall: Recht viele Bilder und Grafiken, möglichst wenig Text und Daten in der Präsentation an sich.

Ich muss zugeben, dass ich mich mit dieser GFS wirklich schwer getan habe, da ich lange nicht wusste, wie die Wiedervereinigung von statten ging und warum das ganze binnen eines Jahres gelungen ist. Das war sehr schwierig zu schreiben, aber schlussendlich hat es funktioniert. Ich bin fertig und am Wochenende hab ich dann einfach gar nichts zu tun! Ich hoffe, dass das Wetter gut ist, dann kann ich draußen ein wenig entspannen. Freitag wird GFS 2 von 3 erledigt sein. Drückt die Daumen!

Und viel Erfolg bei euren Vorträgen, die ihr irgendwann irgendwo noch halten und vorbereiten müsst. 

Samstag, 17. Januar 2015

Zahlenupdate und Sport

17.01.2015
Gewicht: 67.6 kg -100 gr
Maße:
Arm: 28 +/- 0cm
Taille: 70 -1 cm
Unterbauch: 87 +/- 0cm
Hüfte: 103 -1 cm
Oberschenkel: 62 +/- 0cm
Unterschenkel: 39 +0.5 cm
THV: 0.68

Sportroutine vom 10.01. bis 16.01.:
Millionaire Hoy (siehe Youtube): Intermediate HIIT
Es sind 5 Workouts à 35 Minuten. Aufgeteilt hab ich es auf 7 Tage, das heißt trainiert, habe ich am Samstag, Sonntag, Dienstag, Mittwoch und Donnerstag. Freitag und Montag sind quasi meine "rest days", die ich auch brauche, weil ich sonst die Motivation verliere. Insgesamt war es ein gut zu schaffender Einstieg in HIIT für mich, da ich bis Ende September regelmäßig diese Art von Workouts gemacht hatte. Auch machbar um eine Routine in den Sport zu kriegen. Für mich werden Samstag, Sonntag, Dienstag, Mittwoch und Donnerstag meine Workouttage bleiben. Der Schweiß lief, Spaß hatte ich auch und langweilig fand ich die Woche auch nicht.

Als nächstes kommt das 30 Day Full Body Burnout an die Reihe, was ich aber auf 6 Wochen aufteilen werde, da ich nicht 7 Tage/Woche trainieren will und zeitlich auch nicht kann.

Freitag, 16. Januar 2015

Alltagsupdate

Ich schreibe ohne zu wissen, worauf ich hinaus will, weil ich keine Lust habe, irgendwas thematisches zu schreiben.
Wie es mir geht? - Ich weiß es gerade nicht so recht.
Gehen wir Standardfragen durch:
Wie läuft die Schule? - Gut. Meine Noten sind derzeit endlich wieder zwischen 11 und 14 Punkten.
Aber irgendwie würde ich die Schule trotzdem gerne hinschmeißen. Ich hasse es um 5 vor 6 aufzustehen oder gar noch früher, wenn ich kein Stress morgens will. Trotzdem meistere ich die Tage gut, sofern ich um 21 Uhr im Bett liege und einschlafe. Dann hab ich gut 7.5-9h Schlaf, abhängig von meinen Träumen, der Zeit zum Einschlafen und dem Aufwachen nachts.

Am Freitag nächste Woche muss ich meine GFS halten. Der Horror. Die Wiedervereinigung. Vom Thema verstehe ich quasi nichts und das liest man schon in meiner Ausarbeitung, aber was soll's schon. Ich hatte in der Klausur 12 Punkte, vielleicht kommt ich auf meine 9 Punkte raus, wie es sonst üblich ist für Geschichte.

Das Abi fängt Anfang Februar an und ich bin schon kaputt, wenn ich nur daran denke. Das werden die Kommunikationsprüfungen sein in Englisch. Wer will schon sowas. 4 Wochen später folgen die fachpraktischen Prüfungen in Musik, Klavierspiel bis zur Verzweiflung, der Boden unter den Füßen wegreißen bis man in der Luft hängt, die Emotionen in der Schwebe hängen und man nach der Prüfung sich nicht an die Prüfung erinnern kann. Darin bin ich Weltmeister. Ich glaube, ich sei die schlechteste Pianistin in meinem Leben. Weitere 2 Wochen später: Die schriftlichen Prüfungen. Ich hätte nicht gedacht, dass in ein paar Monaten das alles vorbei ist. Ehrlich. In der 8. Klasse schien es fast als würde ich die Schule abbrechen. Und heute bin ich immer noch an der selben Schule, mit den gleichen Leuten und irgendwer ganz anderes als damals. Mache mein Abitur. Das schönste daran? Das Zeugnis in die Hand zu nehmen, schön angezogen zu sein und zu wissen, dass es weitergehen wird.

Während der Abizeit muss ich mich für das Musikstudium bewerben. Keine einfache Sache, aber das werde ich wohl auch meistern müssen. Sonst wird das nichts mit der Orchesterleitung.

Ach und eine kleine Anekdote am Rande für die Orchestermusiker:
Gibt niemals einem Musikerkollegen deine Noten, auch nicht wenn es dein fester Freund ist!
Es sind 2 Seiten. Die erste Seite ist jungfräulich. Die 2. Seite hat 2 Penistiere, als Artikulationszeichen 2 Elefanten mit "Törrööö" beistehen und am Ende 2 Pinguine. Bei Gelegenheit mache ich mal ein Foto und zeige es euch. Sehr amüsant.

Neben dem Abitur bin ich wie immer Musikerin: Orgel üben, Horn üben, spielen, weiß Gott was alles. Ich verliere den Überblick über die Dinge. Ohne Konzerte alles, aber irgendwie doch viel. Nebenbei Mathe lernen. Verrückt. Ich müsste schon längst tot sein von allem.

Aber das schönste, was im Januar für mich sein wird:
Am 30. gehe ich mit meinem Freund in die Sauna. Meine Mum hat uns ein Gutschein dafür geschenkt. Das wollte ich schon immer einmal mit ihm machen! Am 21. Februar werden wir 2 Jahre zusammen sein. Das hätte ich nie gedacht und er ist wohl der tollste Mensch in meinem Leben momentan. Er hält es irgendwie zusammen ohne was dafür zu tun, einfach weil er eine Richtung hat, diese vertritt und ich mich nicht komplett in allem verlieren kann. Deswegen übrigens auch die Pinguine. Ich bin "ein kleiner süßer Pinguin". Keine Ahnung, andere nennen ihre Freundin Hasipups oder Schnuckelchen, harmlos Schatz, ich bin eben ein kleiner süßer Pinguin xD

Äh, was noch. Ich weiß nicht. Schule ist so mein Hauptding momentan. Heute Abend bekomme ich Besuch. Bin nervös. Wie immer eben.

Dienstag, 13. Januar 2015

Abnehmen: gesund vs krank

Ich bin hin und hergerissen zwischen abnehmen durch exzessiven Sport und Hungern und Fressen im Wechsel oder normaler Ernährung. Ich fühle mich wahnsinnig riesig die letzten Tage. Zu groß, alles zu groß.
Das sind keine guten und gesunden Gedanken. Trotzdem versuche ich damit gut und gesund umzugehen.
Ich habe ein verhältnismäßig hohes Gewicht und ich möchte 8.7 kg abnehmen. Was immer noch ein BMI von 20.9 wäre. Also alles im Rahmen.
Ich möchte daher erst einmal mein Gewicht und gelegentlich auch meine Ernährung und mein Sport aufschreiben. Tendenziell eher mein Gewicht und den Sport. Ernährung ist nicht so meins, muss ich zugeben.
Ich hab daher den Plan: mind. 2l Wasser pro Tag trinken, 1x in der Woche wiegen und meine FAs auf 1x/Woche reduzieren.

Derzeit mach ich die Workouts von Millonaire Hoy auf Youtube. Ich mag sowas sehr gerne. Wenn das Wetter wieder besser ist, gehe ich wohl auch wieder laufen. Schließlich hab ich bisschen was vor diesbezüglich.

Generell mal ein paar Daten vom 05. Januar:
Gewicht: 67.7 kg
Maße: Arm: 28, Brust: 91, Taille: 71, Unterbauch: 87, Hüfte: 104, Oberschenkel: 62, Unterschenkel: 38.5
THV: 0,68

1. Ziel: 66.5 kg; noch 1.2 kg

Sonntag, 11. Januar 2015

Januar Leseliste/Leseziel

Das hier ist meine Liste für den Januar bzw jetzt für den Rest vom Januar.

  • Agota Kristof - Die Analphabetin - 75 Seiten
  • Jeannette Walls - Half Broke Horses - 201 Seiten 
  • Stefan Aust - Der Bader Meinhof Komplex - 592 Seiten 
  • Suzanne Collins - The Hunger Games - 374 Seiten
Ich weiß, das sind nur 4 Bücher, allerdings eines davon ein Wälzer und es wäre schon viel im Vergleich zu meinem sonstigen Lesetempo. Ich bin gespannt. 

Samstag, 10. Januar 2015

Verschiedene Sichtweisen


Dieses Bild mit dem Zitat habe ich gestern auf Tumblr gefunden, einen Account hab ich dort nicht. Es stellte mir sich die Frage, ob das stimmt. 
Aus Erfahrung kann ich sagen, dass mit einer absolut negativen Einstellung Glück, Zufriedenheit und Entspannung flöten gehen. Wie auch, wenn alles schlecht und böse ist?
Dann stellte sich mir aber auch die Frage, was eine negative Einstellung und eine positive Einstellung ist. Ihr kennt sicherlich die Menschen, die absolut optimistisch durch das Leben gehen, oftmals irgendwie blind und naiv. Ist das eine positive Lebenseinstellung? 
Dann gibt es dir Menschen, die hinter jeder Wolke tennisballgroße Hagelkörner vermuten und den Regenschirm immer und überall dabei haben, die bei jedem Kopfschmerz Hirntumor vermuten oder ein Geschenk außerhalb vom Geburtstag und Weihnachten als Bestechungsversuch denken. Das ist wohl definitiv eine negative Lebenseinstellung. 

Andauerndes Misstrauen in die Umwelt kann nicht glücklich machen, auch nicht wenn man sich selbst misstraut und an sich selbst zweifelt. 
Für genauso ungünstig halte ich den blinden, naiven Optimismus. Man verpasst Gefahren, deutet Momente falsch womöglich, was später zu einem persönlichen Schaden führt, sei es emotional, finanziell oder arbeitstechnisch.

Ich würde von mir behaupten, dass ich ein überwiegend positiver Mensch bin, aber ich kann mich weder dem einen Beispiel, noch dem anderen anschließen.
Für mich bedeutet eine positive Lebenseinstellung, dass man nicht alles kritisch beäugt, dass man aber auch auf seinen Bauch hört, hinterfragt, wenn etwas merkwürdig scheint. Dass man die kleinen Dinge im Leben schätzt und von sich sagen kann, dass man sein Bestes gegeben hat.

Es geht nicht um Perfektion, sondern ob man für den betreffenden Augenblick, das Beste aus der Situation gemacht hat und dort sein Bestes gegeben hat.

Ein ganz alltägliches Beispiel jeden Schülers: Klausuren.
Ich habe nicht gelernt, schreibe aber trotzdem die Arbeit. Ich habe nun 2 Möglichkeiten, wie ich in diese Arbeit reingehen kann:
1. Scheiße, ich hab nicht gelernt. Ich schaffe das nie!
2. Mal schauen, was auf mich zukommt. Ich werde mein Bestes geben und vielleicht habe ich ja Glück und ich kriege genug zusammen. Falls nicht: Ist auch nur eine Klausur, niemand außer mir reißt mir den Kopf ab.

Auswahl 1 führt meist dazu, dass man Blackouts hat oder vorlauter Verzweiflung und teils auch Selbsthass, wie es bei mir dann der Fall ist, eigentlich nichts produktives schreibt und sich selbst ausbremst. Sich fertig zu machen, nimmt mehr Zeit ein als es sollte. Auswahl 2 ist immer mehr das, wie ich Situationen meistere, die mich für gewöhnlich zu Verzweiflung bringen.
Ich gebe mein Bestes. Die Klausur wird geschrieben und es werden womöglich eben nicht meine üblichen 11 Punkte, aber warum? Weil ich nicht gelernt habe. Es ist Unsinn Bestnoten abzuverlangen, wenn man nicht gelernt hat. 

Ebenso in der Musik bei Vorspielen und Konzerten. Ich gebe mein Bestes. Und das ist nunmal tagesformabhängig, wie lange habe ich geschlafen, habe ich ausgewogen und ausreichend gegessen, hatte ich Streit, bin ich entspannt (soweit es die Situation erlaubt), hab ich mich gut vorbereitet, usw. Davon hängt ab, wie gut ich spielen werde. Aber an einem Scheißtag, den es überall gibt!, kann man nicht erwarten, das alles perfekt ist.

Dieser Perfektionsgedanke spiegelt sich auch in einer negativen Lebenseinstellung wieder. Allem misstrauisch und von sich nur das Perfekte abverlangen, macht unglücklich. Weil man ist sich nie gut genug.

Ich strebe auch dieser Perfektion oft nach, aber ich hab meinen Weg gefunden, darin, dass Beste zu geben. Mich für das Resultat nicht ewig fertig zu machen und zu ärgern. Es führt schließlich zu nichts, außer dass die schönen Dinge um mich herum in dieser Zeit vorbeiziehen und mir nichts bleibt, außer den Dingen über die ich mich aufrege. 

Nimm das Leben an, mach das Beste darauf, gibt dein Bestes, aber setze Prioritäten, Schule und Arbeit ist nicht alles im Leben, versuche die schönen kleinen Dinge an schlechten Tagen zu sehen und manches läuft besser als man es dachte.